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Kann man Reithosen flicken oder stören die Nähte beim Reiten?

 

Die Frage, ob man Reithosen flicken kann oder die Nähte dann beim Reiten stören, ist eine nicht leicht zu beantwortende Frage, weil hier zahlreiche Faktoren eine wichtige Rolle spielen.

Eine Reithose soll meistens aus hochwertigem Material bestehen, sofern man den Pferdesport berufsmäßig oder nicht nur Hobbymäßig ausübt, da “billige” Kleidung – womöglich auch während eines wichtigen Turniers – kaputt gehen kann. Es ist nämlich zu bedenken, dass die jeweilige Reithose dehnbar sein sollte, weil man sich auf dem Pferd – insbesondere bei einem Turnier – oft bewegen muss und deshalb auf eine Hose, die am besten gar nicht kaputt geht, angewiesen ist.

Aus diesem Grund sollte man sich auch immer die Frage stellen, ob es etwas bringt, wenn man die Hose flickt bzw. näht, sofern diese kaputt gegangen ist. Bei kleinen Schäden (z.B. nicht bedeutsame Löcher) lohnt sich das Flicken oder Nähen sicherlich aus Kostengründen und ist eine schnelle Alternative, um die Hose rasch weiternutzen zu können. Was ist aber, wenn an der Reithose ein größerer Schaden entstanden ist, zum Beispiel bei einem Unfall mit dem Pferd?

Man sollte vorher den Schaden genau begutachten, bevor man eine Entscheidung trifft, die man später eventuell bereut. Für Profi- oder Berufsreiter wäre es natürlich von Vorteil und auch unumgänglich, eine neue Reithose zu erwerben, damit man bei Pferdeturnieren – in denen es meistens auch um nicht unerhebliche Geldgewinne geht – kein Risiko eingeht. Was wäre nämlich, wenn die Mitbewerber sehen, dass man seine Reiterhose geflickt hat? Hier geht es auch um das Ansehen der jeweiligen Person, insbesondere bei den Profis unter den Reitern.

Wenn man den Pferdesport jedoch nur Hobbymäßig und nicht täglich ausübt (beispielsweise bei Kindern und Jugendlichen, bei denen die Hosen des Öfteren kaputt gehen können), lohnt es sich sicherlich – auch insbesondere aufgrund der immensen Kosten für eine neue Hose – zu der Nähnadel zu greifen oder den Schneider aufzusuchen. Wenn es natürlich keine andere Möglichkeit gibt, als eine neue Hose zu kaufen, bleibt diese Variante unumgänglich.

Es empfiehlt sich aber, den Schaden durch ein Reiter- Fachgeschäft begutachten zu lassen, da die dort tätigen Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter die meiste Erfahrung in solchen Dingen haben.

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Der Schutz im Sommer für Ihr Pferd – Ekzemerdecke

 

ekzemerdecke-busseSommerzeit – für viele Pferdefreunde die schönste Zeit des Jahres. Die Sonnenstrahlen erlauben lange Ausritte in den Abendstunden und man kann viel Zeit im Freien mit den Tieren verbringen. Und doch ist für viele Pferde gerade die Sommerzeit eine Zeit des Juckreizes, wenn sie am sogenannten Sommerekzem leiden. Pferdebesitzer müssen diese Hautkrankheit aber nicht hilflos hinnehmen – mit einer Ekzemerdecke können Sie Ihr Pferd schützen und quälenden Juckreiz mildern (Ekzemerdecken Busse).

Unter einem Sommerekzem beim Pferd besteht man ein Krankheitsbild in Form einer Hauterkrankung. Über mögliche Ursachen kann man bislang noch keine definitive Aussage treffen. Unter anderem wird aber angenommen, dass der Stich der Kriebelmücke Auslöser sein kann. Kriebelmücken sind in der warmen Jahreszeit sehr aktiv, zudem schwitzt das Pferd im Sommer stark. Viele Tiere leiden dann unter mäßigem bis sehr starkem Juckreiz. Dieser beschränkt sich in manchen Fällen auf Schweif, Bauchnaht oder auf die Mähne. Der Juckreiz kann sich aber auch über den ganzen Körper ausdehnen. Gerade auf der Koppel kann das ständige Kratzen im Sommer für die Pferde unerträglich werden.
Pferdefreunde müssen dem aber nicht tatenlos zusehen- sie können ihr Tier mit einer Ekzemerdecke schützen. Ekzemerdecken gibt es in vielen unterschiedlichen Ausführungen. Ziel dieses Produkts ist der sichere Schutz von den allergieauslösenden Mücken. Dabei können Besitzer zwischen verschiedenen Materialien wählen: Es gibt Decken aus reissfestem Segeltuch, man kann aber auch Decken aus luftdurchlässigen Stoffen verwenden. Als Ergänzung zur Decke können auch Masken für die Ohren und für das Gesicht erworben werden. im Fachhandel findet man auch Ekzemer-Halsteile, durch die insbesondere die Mähnenpartie sicher geschützt werden kann.
Das Tragen einer solchen Ekzemerdecke stellt für betroffene Pferde eine große Erleichterung dar. Die Decke ist aber auch einer gewissen Belastung ausgesetzt, denn das Pferd versucht zunächst den Juckreiz zu lindern, indem es sich an allen möglichen Gegenständen reiben möchte. Pferdehalter sollten sich deswegen vor dem Kauf einer Ekzemerdecke unbedingt über die verwendeten Materialien informieren. Der Atmungsaktivität einer Ekzemerdecke kommt auch eine besondere Bedeutung zu: Keinesfalls darf unter der Decke ein Hitzestau entstehen! Dieser würde nur für neuen Juckreiz sorgen und damit den Sinn einer Ekzemerdecke ad absurdum führen. Hier sollte nicht an der falschen Stelle gespart werden- qualitativ hochwertige Materialien haben ihren Preis, bieten aber dem Tier auch eine wesentliche Erleichterung. Wichtig ist auch, dass die Passform einer Ekzemerdecke genau stimmt. Betroffene Pferde sollten die Decke rund um die Uhr tragen – wenn diese nicht richtig sitzt, ist kein Schutz gewährleistet.

Quadrillereiten – Formationsreiten in Gruppen

 

Der Reitsport umfasst eine große Palette von verschiedenen Pferdesportarten. Zu denken sei hier nur an die Sportarten, wie Pferderennen, Distanz Reiten, Kunstreiten und viele andere Reitsportdisziplinen. Hinzu kommen dann noch der Fahrsport, das Voltigieren und die Bodenarbeit mit dem Pferd. Viele Reiterinnen und Reiter sind jedoch einfach Freizeitreiter, die ihre Pferde lieben und gern mit ihnen unterwegs sind und mit ihnen arbeiten. Allerdings kommen auch etliche Freizeitreiter ursprünglich aus Sportdisziplinen, die sie nicht mehr ausüben. Umgekehrt muss der Umstand, dass Sie vielleicht Freizeitreiterin oder Freizeitreiter sind, dem nicht entgegenstehen, sich auch intensiver mit dem Pferdesport zu befassen und sogar noch Unterricht für Sportdisziplinen zu nehmen. Allerdings sollten Sie immer dabei auch Ihr Pferd denken. Nicht jedes Freizeitpferd lässt sich einfach in eine Sportdisziplin drücken. Wenn Sie Freizeitreiter sind, bieten sich am ehesten Disziplinen wie Wanderreiten, Westernreiten oder Distanz Reiten an. Die sehr hohen Disziplinen verlangen qualifiziert gezüchtete und ausgebildete Pferde.

Zu den hohen Disziplinen gehört auch das Quadrillereiten und Formationsreiten. Beim Formationsreiten führt eine Gruppe von Reitern verschiedene Hufschlagfiguren aus. Das Quadrillereiten unterscheidet sich davon nur dadurch, dass die Anzahl der Teilnehmer jeweils durch vier teilbar ist. Zur hohen Perfektion wurde die Sportart einst von den Kavallerieschulen geführt. Zu den Formationen dieser Reitdarbietungen gehören die Dressurquadrillen, die Springquadrillen, Fahrquadrillen mit mehreren Gespannen, historische Quadrillen, Pas de deux und militärische Quadrillen. Als besondere Form stellt sich die Tandem Quadrille dar. Hier führt jeweils der Reiter noch ein weiteres Pferd neben dem seinen. Die Hufschläge werden synchron vorgeführt.

Aus dieser kurzen Beschreibung, ist schon ersichtlich, dass es hier um einen Pferdesport von großem Können handelt, und zwar für den Reiter wie für das Pferd. Hohe Disziplin, Einfühlungsvermögen, langes, geduldiges Training sind erforderlich. Andererseits nutzt das Formationsreiten auch den natürlichen Trieb der Pferde, einem Leitpferd zu folgen. Oft hat in einer solchen Gruppe ein Pferd diese Funktion, was die Ausbildung der anderen erleichtert. Dennoch muss jedes einzelne Pferd in hohen Feinheitsgraden trainiert werden.

Schabracken, Satteldecken und mehr..

 

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Ob Outdoordecken, Thermodecken oder Ekzemerdecken (der Blogbeitrag zum Thema Ekzemerdecke auch als Pdf) ob speziell für den Winter, die Übergangszeit oder den Sommer. Hier sind für jeden Verwendungszweck sind Decken, Sattel Pads, Gamaschen und Schabracken dabei. Lassen Sie sich inspirieren und decken Sie sich rechtzeitig bevor der Frühling beginnt ein:

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Reitbekleidung – Der Vorteil von guten Reithandschuhen

 

Schmerzfreie Hände sind des Reiters Glück

Reithandschuhe – für die meisten Reiter ist das Anziehen von ihnen ebenso selbstverständlich wie das ihrer Reitstiefel bevor sie aufs Pferd steigen. Wer auch nur einmal ohne Reithandschuhe auf einem Pferd gesessen hat, das hin und wieder am Zügel zieht, weiß ihren wertvollen Dienst ganz besonders zu schätzen. Denn Reithandschuhe schützen nicht nur wie normale Handschuhe die Hände im Herbst und im Winter vor Kälte, sondern verhindern auch das Aufscheuern der Haut, besonders an der beim Reiten durch den Zügel besonders beanspruchten Hautpartie am Ringfinger.

Wer sich Reithandschuhe kaufen möchte, startet seine Suche meist im Reitgeschäft. Für den Kauf sollte man sich genug Zeit nehmen um mehrere Modelle anzuprobieren. Zuerst sollte eine Entscheidung für das bevorzugte Material getroffen werden. Für Freizeitreiter oder Kinder sind in der Regel schon einfache und günstige Strick- oder dünne Baumwollhandschuhe ausreichend. Diese haben Noppen um das Wegrutschen der Zügel aus der Hand zu vermeiden, Baumwollhandschuhe sind meist noch durch eine zweite Stoffschicht zwischen dem kleinen Finger und dem Ringfinger sowie am Daumen verstärkt.

Weitere geeignete Materialien für Reithandschuhe sind Leder, Kunstleder, Fleece, Polyester, Neopren und Microfaser. Nicht jeder Reiter kommt dabei mit jedem Material gleich gut klar. Je nach Material muss man natürlich unterschiedlich viel Geld ausgeben, wobei besonders bei Lederhandschuhen der Preis oft nach oben offen zu sein scheint. Dafür sind teure Lederhandschuhe meist aber auch besonders robust. Ihr Kauf lohnt sich dennoch nur für Leute, die so gut wie täglich reiten.

Doch auch das beste Material ist machtlos, wenn der Reithandschuh nicht einwandfrei sitzt. Er darf weder zu groß sein, denn dann kann er Falten werfen, welche besonders stark scheuern, verständlicherweise aber auch nicht zu klein. Wichtig ist zudem die gute Verarbeitung. Nähte an der falschen Stelle können stark drücken und scheuern. Bei fehlender Verstärkung stark beanspruchter Bereiche kann der Handschuh schnell abnutzen.

Angemessen ist es, immer mehrere Paar Reithandschuhe gleichzeitig zu besitzen. Im Winter sind Fleecehandschuhe zwar angenehm zu tragen, im Sommer aber wären sie viel zu warm. Außerdem haben Turnierreiter in der Regel ein spezielles, weißes Handschuhpaar, extra für Reitturniere. Die Optik sollte bei der Wahl der passenden Reithandschuhe immer zweitrangig sein. Natürlich gibt es in den Reitgeschäften in der Regel eine breite Farbpalette. Wer aber allein nach der Farbe oder bestimmten Details am Reithandschuh entscheidet, kauft nicht selten ungeeignete oder nicht gut sitzende Reithandschuhe, mit denen er dann zwar gut aussieht, aber trotzdem nicht glücklich wird.

Der Vorteil von guten Reithandschuhen ist also, dass sie aus hochwertigem Material und dementsprechend stabil sind. Zudem sind sie gut verarbeitet, frei von störenden Nähten, rutschfest und an wichtigen Stellen verstärkt. Winterreithandschuhe wärmen außerdem die Hände. Kurz gesagt: Gute Reithandschuhe gewährleisten hohen Tragekomfort. Im Optimalfall sehen sie dabei gleichzeitig toll aus.

Stiefelhose und Reitstiefel im Alltag – Funktionelle Kleidung wird modern

 

reiterstiefel-sendraReitbekleidung als Modetrend? Der Reiterstiefel Look ist einfach zeitlos und praktisch. Als Reiter trägt man es ohnehin, aber inzwischen sieht man auch Menschen, die nicht reiten gehen mit Reithosen ähnlichen Hosen und Reiterstiefeln durch die Stadt gehen. Enge Hosen und Stiefel die das typische Design von Reitstiefeln aufweisen sind seit einigen Jahren modern und sind weiterhin zeitlos, klassisch und elegant. Stiefel im Riding Look wirken immer stilvoll und sind äußerst bequem. Genau wie Gummistiefel oder Pac Boots wurde der Reitstiefel als Funktionsschuh vorn Modedesigner entdeckt und etabliert. Er gibt einen wunderbaren Halt und hat flache Absätze, was den Tragekomfort noch erhöht.

Wichtig ist, dass der Stiefel mit engen Hosen getragen wird. Der Riding Look hat insgesamt an Auftrieb gewonnen, denn auch Western und Cowboy Boots sieht man immer häufiger. Western Boots eignen sich fast noch besser als klassische Reiterstiefel als Modeelement, da sie noch vielseitiger sind und im Prinzip jedem stehen. Die Stiefel fallen durch unterschiedlichste Designs, Farben und Applikationen auf und sind unverwüstlich.

Ihr ursprünglicher Einsatzzweck wird natürlich nicht mehr ausgeübt doch der authentische und ursprüngliche Charakter macht Cowboy-, Biker- und Riding Boots so interessant. Sie werden als eigentlicher Funktionsschuh inzwischen also gerne für modische Zwecke verwendet. So kann man als Reiter zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und sieht auch beim Sport und in der Freizeit immer stylisch aus. Allerdings muss man sagen, dass man im Stall andere Reitstiefel tragen wird als zum Shopping und dass diese auch anderen Ansprüchen zu genügen haben.

Sicherheitswesten für Reiter – Westen mit Airbag

 

So elegant und leicht es aussieht, Reiten ist kein risikofreier Sport. Das trifft nicht nur auf das Spring-, Turnier- und Renntraining zu. Im Gegenteil, wer besonders risikoreich reitet, das sind meist die Freizeitreiter. Ein ausgebildeter Reitsportler hat ein aktives Sicherheitstraining und Falltraining absolviert. Er ist in der Regel mit ihm bekannten Pferden unterwegs, mit denen er über viele Jahre hinweg eine Einheit bildet. Außerdem tragen ausgebildete Sportreiter ohnehin die vorgeschriebenen Sicherheitswesten. Es gibt dafür im Reitsport strenge Regularien. Freizeitreiter haben oft keine ausreichende Reiterfahrung. Häufig sind sie auf Leihpferden oder auf als Reitbeteiligung unterwegs.

Kenntnisse über das innige Zusammenwachsen von Mensch und Pferd, damit das Pferd auch in kritischen Situationen auf kleinste Hilfen ohne Zögern reagiert, sind oft beim Freizeitreiter nicht ausreichend vorhanden. Daher kann teils in Gefahrensituationen nicht schnell genug reagiert werden, oder mit dem Pferd wurde dafür nicht ausreichend geübt. Auch gibt es ängstliche und schreckhafte Pferde, die eher steigen, buckeln und durchgehen.

Zu den schwersten Reitverletzungen gehören die Verletzungen der Wirbelsäule. Wirbelbrüche und Wirbelstauchungen gehören häufig zu den typischen Reitverletzungen. Solche Verletzungen können langwierige bis lebenslange Folgen und sogar Behinderungen nach sich ziehen. Darum ist besonders für Freizeitreiter eine gute Sicherheitsweste sehr zu empfehlen.

Es bleibt die Wahl, ob man sich für eine Sicherheitsweste mit entsprechender Polsterung aus Schaumstoff oder für eine Air Bag Weste entscheidet. Air Bag Westen gelten teils als besonders sicher, da sie sich im Falle des Sturzes wie ein Auto Air Bag aufblasen und so die empfindliche Wirbelsäule, auch die Rippen und darunter liegenden Organe schützen. Allerdings sollte bei Air Bag Westen unbedingt darauf geachtet werden, dass die Westen der neueren Generation gekauft werden. Die alten Sicherheitswesten mit Air Bag haben teils eine zu lange Reaktionszeit. Eine solche Weste ist mit dem Sattel verbunden. Der Zug löst meist einen Knall aus. Pferde, die beim kleinsten Geräusch panisch reagieren können hierdurch noch weiter in Rage versetzt werden.

Käufer solcher Westen sollten den Auslöseknall erst einmal selbst anhören. Das Pferd kann dann im Training durch Übungen mit erst ganz leisen, dann stärkeren Knallgeräuschen an das Geräusch gewöhnt werden. Übrigens empfiehlt sich für nervöse und ängstliche Pferde ein solches Training auch sonst. Schaumstoffwesten mit den entsprechend hohen Sicherheitsstandards (diese sind jeweils in den Herstellerhinweisen genannt) bieten einen sehr guten Schutz auch ohne den Air Bag.

Die Polsterung ist derart dick und nachgiebig genug, um darin voll beweglich zu bleiben.
Sicherheitswesten gibt es für Kinder und Erwachsene in verschiedenen Größen. Die richtige Größe ist sehr wichtig. Eine zu kurze Weste schützt nicht ausreichend, in einer zu engen oder zu großen Weste ist die Sicherheit ebenfalls nicht gegeben. Die Westen sind jedoch verstellbar, so dass sie bei Bedarf weiter oder enger gegurtet werden können.

Pferdedecken – Was muss man beim Kauf einer Ekzemerdecke beachten?

 

Was sind Ekzemer?
Viele Pferde leiden unter dem Sommerkzem, einer entzündlichen Hautveränderung. Diese tritt hauptsächlich an Hals, Schweifrübe, Bauch und Schlauch des Pferdes auf. Der durch diese Krankheit ausgelöste Juckreiz, führt zu ständigem Scheuern. Oft kommt es dadurch zu Verletzungen der Haut oder sogar eitrigen Exzemen. Manche Pferde verlieren auch einen Teil ihrer Mähne durch das häufige Scheuern.

Das Leiden wird durch Steckmücken und Wadenmücken hervorgerufen. Es kommt zu einer allergischen Reaktion durch die Mückenstiche. Der Name Sommerekzem stammt daher, dass die Krankheit hauptsächlich im Sommer auftritt, weil es an warmen, feuchten Tagen die meisten Stechmücken gibt.

Im Stall sind diese Mücken kaum zu finden, dafür jedoch zu Millionen auf den Wiesen und Weiden.

ekzemerdecke

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Wie schütze ich mein Pferd?
Zur Vorbeugung kann man sein Pferd mit Mücken abwehrenden Ölen einreiben oder spezielle Decken zum Schutz vor Mückenstichen verwenden. Um sein Pferd vor lästigen Mücken zu schützen, gibt es Ekzemerdecken aus unterschiedlichem Material und in verschiedenen Ausführungen.

Die Ekzemerdecke:
Die Stoffe der Decken reichen je nach Hersteller von rissfestem Segeltuch bis hin zu leichten, luftdurchlässigen Stoffen. Um die richtige Größe zu bestimmen, müssen Sie vor dem Kauf die Rückenlänge des Pferdes bestimmen. Dazu messen sie vom höchsten Punkt des Widerrists bis zum Beginn der Schweifrübe. Liegt die gemessene Größe zwischen zwei Deckengrößen sollten Sie sich für die größere Ekzemerdecke entscheiden. Eine Ekzemerdecke schützt nicht nur vor Mückenstichen sondern auch vor Sonneneinstrahlung.

Wichtig:
Bei vielen Modellen ist das Halsteil ist am Halfter fixierbar. Achten sie darauf, dass der Schweiflatz die Schweifrübe vollständig bedeckt. Die Gurte und die Einfassung der Decke sollten elastisch sein, um sich an die Größe des Pferdes anzupassen. Geschickt ist es auch, wenn sich der Bauchlatz der Ekzemerdecke komplett abnehmen und sich die gesamte Decke waschen lässt. Achten Sie darauf, dass das Halsteil der Decke auch beim Grasen den gesamten Hals des Pferdes verdeckt und nicht etwa zu kurz ist oder bei der Bewegung verrutscht.

Hier finden Sie eine gute Auswahl an Fliegen- und Ekzemerdecken für Pferde.

Welche Reithose eignet sich für Distanzritte?

 

Wie zu jeder anderen Sportart und zu jedem Hobby gehört die richtige Ausrüstung. Im Pferdesport ist das nicht anders. Hier soll es nun um die Reiterhose gehen, speziell: Welche Reiterhose eignet sich für Distanzritte am besten?

Distanzritte sind Ritte über eine längere Strecke die Pferd und Reiter gleichermaßen beanspruchen. Diese finden in der freien Natur und bei jeder Witterung statt. Deshalb muss der Reiter für Distanzritte die richtige Reitbekleidung auswählen.

Die Reitbekleidung sollte auf keinen Fall einengen, scheuern oder unbequem sein. Als Reithose für Distanzritte ist deshalb das Tragen von bequemen Reithosen mit oder ohne Besatz empfehlenswert. Außerdem sollte die Reithose der Witterung angepasst werden, und aus atmungsaktiven Materialien hergestellt sein.

Es werden im Fachhandel und in Online Reitsport Shops spezielle Distanzreiterhosen angeboten. Diese sind aber nicht jeden Reiters Sache, und es werden Leggins oder Chapsletten bevorzugt getragen. Bei Distanzritten gibt es keine Vorschriften, was die passende Reitbekleidung betrifft. Nur das Tragen eines Reithelms ist vorgeschrieben. Deshalb können Distanzritte auch in einer Jodhpurreithose durchgeführt werden, obwohl manche Reiter über längere strecken mit dieser Reiterhose einige Probleme haben.

Generell gilt es also zu beachten, die Hose darf nicht scheuern und deshalb wird vom Tragen ganz normaler Jeans abgeraten. Denn diese haben an der Innenseite eine Naht, die beim längeren Reiten sehr empfindlich drücken kann. Weite Hosen beim Distanzreiten zu tragen ist auch nicht empfehlenswert, denn diese schlagen beim Reiten Falten und können die Knie empfindlich aufscheuern. Eng geschnittene Reit- oder spezielle als Distanzhosen angebotene Reithosen sitzen besser und sind in den empfindlichen Druckbereichen abgepolstert.

Reithosen aus Kunstfasermaterialien sind auch nur bedingt empfehlenswert, und nur für Distanzreiter geeignet die keine empfindliche Haut haben. Die besten Erfahrungen wurden mit Reithosen gemacht, die aus Baumwolle und Mikrofaser bestehen. Außer den guten Trageeigenschaften von Baumwolle wirken die Mikrofaseranteile zusätzlich wärmeregulierend. Dazu sollte ganz nach Geschmack ein Ganz- oder Knieleder angelegt werden.

Bewährt hat sich bei vielen Reitern auch eine spezielle Distanzhose, die ist wie eine Jogginghose gearbeitet ist. Diese sitzt also nicht fest am Körper, sondern eher etwas rutschig und am Gesäß abgepolstert, Wichtig ist bei der Auswahl einer Reithose für Distanzritte, das diese an den Knien und Beinen keine Falten wirft, keine Innennaht am Bein aufweist, um Scheuerstellen zu vermeiden.

Gibt es wasserfeste Reithosen?

 

Reithosen müssen für jedes Wetter geeignet sein. Egal ob es sich dabei um Training oder spontane Ausritte oder Reitturniere handelt. Die Reitbekleidung muss auf alle Fälle wetterfest und Regen abweisend sein. Spezielle Beschichtungen der Reithosen machen das möglich.

Im Internet oder in Fachgeschäften für Reitsportartikel lassen sich auch wasserfeste Reithosen finden. Diese bestehen wie andere Reithosen auch, aus einem konfortabel zu tragendem Baumwollstoff, der angenehmen Trage-Eigenschaften aufweist. Durch eine besondere Stretchqualität liegen diese Reiterhosen auch perfekt am Körper an, was besonders im Reitsport außerordentlich wichtig ist.

Reiterhosen könne auf die unterschiedlichste Weise wasserfest gemacht werden:

Am Gängigsten ist ein Lederbesatz der die Reiterhose wirksam vor Regen und Nässe schützt. Dieser kann die Reiterhose vom Bund bis hin zu den Beinabschlüssen bedecken oder auch nur im empfindlichen Kniebereich.

Als passende Volllederbesätze ist Echtleder genau so gut geeignet wie Leder aus synthetischen Materialien. Wichtig  ist allein ein guter Schutz vor Nässe bei Turnieren und auch beim Training für den Reiter. Es sind im Handel, oder in Online Shops, die sich auf den Vertrieb von Reitsport Bekleidung spezialisiert haben, die unterschiedlichsten Modelle von wasserfesten Reithosen für Damen, Herren und auch Kinder zu finden.

Die Wasser abweisenden Lederbeschichtungen können aus echtem Leder, so wie auch aus synthetischen Lederbesätzen bestehen. Beschichtungen aus echtem Leder wie auch aus synthetischen Leder sind oftmals von der Gürtellinie bis zum Beinabschluss eingearbeitet. Trotzdem sind in der Reithose eingearbeitete Taschen oder Gürtelschlaufen vom Reiter gut zu erreichen.

Der Vorteil synthetischer Lederbeschichtungen besteht darin, dass die Reithosen trotz der Beschichtung aus synthetischen in der Waschmaschine waschbar sind. Auch eine Trocknung im Wäschetrockner ist ohne Probleme möglich, das synthetische Leder knittert nicht. Das ist für viele Reiter sehr von Bedeutung, denn dadurch bleibt so mancher Gang zur chemischen Reinigung erspart.

Wasserfeste Reithosen sind auch nicht nur in Schwarz erhältlich, sondern weisen auch modische Details auf. Für Damen sind in Reitsportfachgeschäften wasserfeste Reithosen mit einem modischen Streifendesign an der Außenseite der Beine zu finden. Wasserfeste Reithosen sind generell für Damen, Herren und Kinder erhältlich. Neben der Reithose sollte man aber natürlich auch die Ausrüstung fürs Pferd nicht vernachlässigen. Gerade im Winter benötigt man häufig eine Regendecke oder Ausreitdecke zum Schutz!